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FDP-Fraktion für Bebauung Tempelhofer Feld


Die FDP-Fraktion in der BVV Tempelhof-Schöneberg unterstützt die Idee der Randbebauung des Tempelhofer Feldes und damit auch das Volksbegehren, das dafür eintritt. Lesen Sie im Folgenden die Einordnung unseres Fraktionsvorsitzenden Reinhard Frede und informieren Sie sich über die Ziele des Volksbegehrens:


Liebe Leserin, lieber Leser,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Standpunkt. Diesen möchte ich Ihnen kurz darlegen. Das Tempelhofer Feld dient derzeit als reines Naherholungsgebiet und findet großen Zuspruch. Eine komplette Bebauung des riesigen Areals kommt für uns daher nicht in Frage.
Andererseits erfreut sich Tempelhof-Schöneberg als pulsierender Bezirk in unserer Hauptstadt einer stetig wachsenden Beliebtheit, was sich auch in der Nachfrage nach Wohnraum hier in unserem Bezirk fortdauernd zeigt. Schon jetzt ist klar, dass derzeit in Umsetzung befindliche Projekte, z.B. die "Schöneberger Linse", diesen Bedarf nicht werden decken können. Hinzu kommt, dass die Anzahl von noch freien Flächen überschaubar ist.
An dieser Stelle rückt für uns als FDP-Fraktion der Randbereich des Tempelhofer Feldes in den Fokus: gelingt es, einen kleines Teil des weitläufigen Areals als neuen Kiez im Bezirk zu etablieren, könnte der ausreichenden Schaffung von Wohnraum bei gleichzeitigem Erhalt des Naherholungsgebiets Tempelhofer Feld Rechnung getragen werden!
Auch begrüßen wir die behutsame Herangehensweise der Initiatoren des Volksbegehrens, mit denen wir uns ausführlich austauschen konnten. Nicht nur die Nutzung einer kleinen Teilfläche, sondern besonders auch der "Berliner Mix" aus 1/3 öffentlicher Wohnungen, 1/3 genossenschaftlicher Wohnungen und 1/3 privater Wohnungen hat uns überzeugt, dass kritische Entwicklungen wie Gentrifizierung o.ä. von Beginn an vermieden werden können.
Wir bitten Sie daher: unterstützen auch Sie das Volksbegehren mit Ihrer Unterschrift - damit unser Bezirk lebendig und wachstumsstark bleibt, auch für kommende Generationen! Eine Unterschriftenliste können Sie gerne hier herunterladen.
Herzlichst, Ihr
Reinhard Frede

Die Ziele des Volksbegehrens im Überblick:


FÜR ECHTE LÖSUNGEN

Um zu gestalten, reicht es nicht nur, GEGEN etwas zu sein. Wir wollen FÜR etwas eintreten – und das auch umsetzen. Das Problem ist erkannt – zu wenig Wohnraum. Führen wir jetzt auch konkrete Lösungen herbei – mehr Wohnraum. Wichtig ist, dass wir nicht das bauen lassen, was politisch gerade angesagt ist, sondern das, was wir Menschen in unserer Stadt tatsächlich brauchen und bezahlen können. Machen wir den Tempelhofer Rand zum Leuchtturmprojekt für bezahlbares Wohnen in Berlin.


FÜR EINEN DREIKLANG DER MITTE

Denken wir unser Miteinander neu, gehen wir neue Wege. Für ein großes Angebot an Wohnraum wollen wir einen Dreiklang etablieren: ein Drittel Genossenschaftsbau, ein Drittel öffentlicher Wohnungsbau, ein Drittel privater Wohnungsbau.

Nach dem erfolgreichen Volksentscheid wollen wir für das neue Viertel eine „Berliner Mischung“ vorsehen, die Haushalte mit unterschiedlichen Einkommen und ein Miteinander von Wohnen und Gewerbe zulässt. Dabei wünschen wir uns keine eintönige, sondern eine zukunftsweisende Bebauung.


FÜR BRAUCHFLÄCHEN STATT BRACHFLÄCHEN

Berlin braucht Wohnungen. In unserer Stadt fehlt Wohnraum in jeder Größe und für jeden, egal welches Einkommen er hat. Machen wir aus leeren Flächen die Stadt von morgen. Machen wir es möglich, dass am Tempelhofer Rand Singles, junge Familien und Senioren Nachbarn werden. Sorgen wir dafür, dass jeder wieder die Wahl hat, wie und wo er wohnen will.


FÜR ERWEITERUNG STATT VERKLEINERUNG

Eine behutsame Randbebauung des Tempelhofer Rands entwickelt den ganzen Stadtteil zu einem Ort mit wesentlich höherer Aufenthaltsqualität. Die Fläche wird nicht schrumpfen, sondern an ihren Rändern wachsen.

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